Es gibt keine einzige richtige Zahl von Tagen
Kamerabilder gelten als personenbezogene Daten, weil sie Personen erkennbar machen. Auf die Frage „Wie lange speichern?“ gibt es daher keine Einheitsantwort; die Frist richtet sich nach dem Zweck der Aufzeichnung. Dieser Beitrag bietet einen allgemeinen Rahmen und ist keine Rechtsberatung.
Grundsätze des türkischen Datenschutzgesetzes (KVKK)
- Zweckbindung: Die Aufzeichnung muss einem bestimmten, legitimen Zweck dienen (z. B. Objektschutz).
- Verhältnismäßigkeit: Nicht mehr Fläche, Zeit oder Personen aufzeichnen, als der Zweck erfordert.
- Speicherung nur so lange wie nötig: Personenbezogene Daten werden nur so lange aufbewahrt, wie es der Zweck erfordert, und danach gelöscht oder vernichtet.
- Information: Auf die Videoaufzeichnung ist mit sichtbaren Hinweisen aufmerksam zu machen.
- Datensicherheit: Nur Befugte dürfen auf Aufnahmen zugreifen; Zugriffe sollten protokolliert werden.
Fragen zur Festlegung der Frist
- Welches Risiko soll die Aufzeichnung verhindern?
- Wie viele Tage zurück muss man schauen, wenn ein Vorfall bemerkt wird?
- Wie legt die Aufbewahrungs- und Löschrichtlinie Ihrer Organisation die Frist fest?
- Werden abgelaufene Aufnahmen automatisch gelöscht?
Die technische Seite: Die Frist bestimmt den Speicher
Je länger die Speicherdauer, desto mehr Speicher wird benötigt. Kamerazahl, Auflösung, Aufzeichnungsart (dauerhaft oder bewegungsgesteuert) und Zahl der Tage bestimmen gemeinsam den Bedarf. Stellt man den Rekorder so ein, dass alte Aufnahmen nach Fristende automatisch überschrieben werden, erleichtert das Speichernutzung und Löschpflicht.
Unsere Empfehlung
Legen Sie die Speicherdauer zuerst anhand von Zweck und Risiko fest, halten Sie sie in Ihrer Richtlinie fest und holen Sie bei Bedarf Rechtsrat ein. Planen Sie dann die technische Infrastruktur für diese Frist.
Wenn Sie eine konkrete Zahl für Ihr Unternehmen sehen möchten, lesen Sie unsere Seite Sicherheitskamerasysteme und kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Angebot.
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